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Poesie von Michler für die Seele

Poesie von Michler für die Seele Barsinghausen. Sie ist Moderatorin bei NDR-Radio-Niedersachsen, er leitet die Hannover Big Band und ist Musikredakteur beim NDR. Dorothee Schwarz und Lothar Krist treten gemeinsam auf: Die Moderatorin liest Gedichte und kleine Geschichten von Elli Michler, Lothar Krist begleitet seine Frau mit selbst geschriebener Musik. „Was du brauchst, ist Zuversicht“ lautete der Titel ihres gemeinsamen Auftritts am Freitagabend in der Klosterkirche vor rund 120 Zuhörern. Humor und Einfühlungsvermögen sprechen aus den Texten der Lyrikerin Elli Michler, beides brachte Dorothee Schwarz trefflich zu Gehör. Elli Michlers Gedichte sind so abwechslungsreich wie das Leben: mal süß, mal bitter, mal ruhig, mal aufgewühlt. Wer sein seelisches Gleichgewicht ins Lot bringen wollte, wurde darin am Freitag unterstützt. Dank Dorothee Schwarz. voi   Quelle: SN 19.09. Calenberger Zeitung

Alter Kirchenraum wird zur Oase der Zeit

Konzertlesung in der Klosterkirche führt auf die Spuren der Autorin Elli Michler

Barsinghausen (sfr). Eine anrührende Konzertlesung erlebten rund 120 Gäste in der Klosterkirche. Sie hörten Gedichte von Elli Michler, vorgetragen von der NDR-Moderatorin Dorothee Schwarz.

 

 

 

Die Mischungüberzeugte das Publikum: Dorothee Schwarz mit Konstanze Kuß an der Harfe und Lothar Krist am Sopransaxophon. Foto: Freitag

Dabei verwandelte sich derüber 800 Jahre alte Kirchenraum in eine Oase der Zeit: „Im Mittelpunkt der Lesung steht heute unsere Suche nach Glück und Zuversicht und unser Umgang mit Zeit, von der wir scheinbar so wenig haben. Wie gehen wir mit ihr um, wie gestalten wir sie“, meinte Dorothee Schwarz zu Beginn.

Begleitet wurde die Lyrik Elli Michlers von Kompositionen des Leiters der Hannover-Bigband, Lothar Krist, der zusammen mit der Harfenistin Konstanze Kuß musizierte. Meditative, fließende Melodien an Harfe und Sopransaxophon, Texte mit viel augenzwinkerndem Tiefgang, mit überraschenden Gedanken – diese Mischung gefiel dem Publikum, das spontan Applaus spendete.

Elli Michler, heute 85 Jahre alt, begann erst spät zu schreiben, erzählte Dorothee Schwarz, und habe zum Beispiel im Alter von 72 noch einen Band mit Liebesgedichten veröffentlicht. Ihre Gedichte seien „Lebenshilfe, für Menschen, die von einer Krise in die nächste stolperten“. Michlers Tipp: „Lieber morgens beim Blick in den Spiegel die Teile aufzählen, die noch heile sind, das würde unter anderem weniger lange dauern und stimme außerdem positiv“. Wünsche für andere, Ermunterungen, Mut zum Vertrauen haben: Durch Elli Michlers Gedichte ziehen sich wie ein roter Faden positive Wendungen und Gefühle. Es sind Gedichte, wie „ich wünsche dir Zeit“, beliebt als Geburtstagswunsch, oder auch nachdenkliche Texte, in denen sie zuletzt die Trauerüber den Tod ihres Mannes verarbeitete. Reaktionen im Publikum zeigten: In der vorgetragenen Lyrik hörten sie Gedanken, die sie berühren, die sie kennen, denen sie spontan zustimmen.

.© Deister-Leine-Zeitung, 21.09.2005

„Zeit, nach den Sternen zu greifen“

(Juni 2006) Elf Kirchen, knapp 30 Veranstaltungen, rund 2000 Besucher – Peine feierte am Freitagabend die zweite „Nacht der Kirchen“. PAZ-Mitarbeiter Tobias Mull schaute sich einige Programmpunkte an und berichtet von einem Abend zwischen „Traum und Wirklichkeit“ – so das Motto der „Nacht der Kirchen“.
Nach der ersten so genannten Wanderzeit, bei der die Gäste der „Nacht der Kirchen“ die Veranstaltungsorte wechseln konnten, beginnt in der Jakobi-Kirche das Programm „Ich wünsch Dir Zeit“. NDR-Moderatorin Dorothee Schwarz liest Texte rund um das Thema Zeit und Lothar Krist spielt im Wechsel dazu auf dem Sopran- Saxofon.

„Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen“, lautet eine Zeile – gefolgt von einem musikalischer Teil mit meditativen Klängen und Melodien, die wie die Worte vorher sind – einfach, klar und ohne Schnörkel.
Im Anschluss trägt Schwarz ein Zeit-Gedicht vor. An dessen Ende stehen die Zeilen „Danke für die Zeit zu leben“. Vielleicht heißt es auch „für die Zeit zu lieben“, das ist in der großen Kirche nicht recht zu hören. Vielleicht ist das ja Absicht – denn was wäre das eine ohne das andere.

 

© Peiner Allgemeine Zeitung, 26.06.2006